Fonds-Blog-SJB: Mehr. Als Fonds. Kaufen. Von Gerd Bennewirtz.

Das aktuelle SJB Team: FondsEcho. Von links: Dr. Volker Zenk, Gerd Bennewirtz und Peter Gorynski.

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Die Aktien von Rohstoffproduzenten und Minenunternehmen sind derzeit so günstig bewertet wie selten zuvor. Zugleich werden die Aussichten für den Goldpreis von Analysten wieder positiver eingestuft. Einer aktuellen Umfrage der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge, ist der Anteil der Gold-Bullen unter den Ökonomen auf das höchste Niveau seit Anfang Oktober geklettert.

Von fundamentaler Seite erfährt der Goldpreis eine Stützung durch die jüngsten Aussagen der designierten Fed-Präsidentin Janet Yellen. Diese hatte signalisiert, dass die US-Notenbank mit ihrer lockeren Geldpolitik noch eine ganze Weile fortfahren wird. Doch nicht nur die auf Niedrigstniveau verbleibenden Zinsen machen Gold als Anlageobjekt attraktiv, auch die Charttechnik des Goldpreises sieht konstruktiv aus. Die Notierungen sind im Umfeld der Kursmarke von 1.250 US-Dollar auf Unterstützung getroffen und konnten sich wieder etwas erholen. Trotzdem ist der Goldpreis seit Jahresbeginn um rund 25 Prozent gefallen.

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Für die indische Ökonomie, die im Zuge der Erwartung einer baldigen Rückführung der ultralockeren Geldpolitik der US-Notenbank und dem damit verbundenen Zinsanstieg in Bedrängnis geraten war, zeichnet sich zum Jahresende 2013 wieder eine erste Besserung ab. Nachdem der heftige Abgabedruck auf Schwellenländeraktien und -währungen abgeflaut ist, prognostiziert Raghuram Rajan, Gouverneur der indischen Zentralbank (RBI), für das vierte Quartal ein erneutes Anziehen der Wirtschaftsaktivität des Landes. Die erwartete Beschleunigung der indischen Wachstumsraten begründete Rajan mit der Wiederaufnahme durch die Regierung finanzierter, zwischenzeitlich auf Eis gelegter Projekte sowie der gut verlaufenen Monsun-Saison, die die landwirtschaftliche Produktion steigern dürfte.

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Der Kursrutsch der Schwellenländerwährungen, der durch die Angst der Investoren vor einer baldigen US-Zinswende ausgelöst wurde, ging auch an Lateinamerika nicht spurlos vorbei. Gerade der brasilianische Real, der sich über die letzten Jahre sehr stark gegenüber US-Dollar und Euro gezeigt hatte, musste kräftige Kursverluste hinnehmen.

Doch die jüngste Sitzung der US-Notenbank Fed brachte eine überraschende Wende: Entgegen der Ankündigung, das massive Liquiditätsprogramm zum Jahresende allmählich herunterzufahren und das Volumen der Anleihenkäufe einzudämmen, beließ Fed-Präsident Ben Bernanke alles beim Alten. Die US-Notenbank wird weiterhin jeden Monat rund 85 Milliarden US-Dollar in die Anleihemärkte pumpen und die Politik des billigen Geldes unverändert fortsetzen. Der Salto rückwärts in der Zinspolitik sorgte an den Aktienmärkten für Euphorie. Besonders die Börsen der Schwellenländer, die zuvor überproportional unter Druck geraten waren, legten kräftig zu. Auch die zuvor in Bedrängnis geratenen Emerging-Markets-Währungen vollführten eine Kehrtwende: Der brasilianische Real (BRL) löste sich von seinen Tiefständen und konnte sich bereits rund zehn Prozent von seinem Jahrestief entfernen.

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