Fonds-Blog-SJB: Mehr. Als Fonds. Kaufen. Von Gerd Bennewirtz.

Das aktuelle SJB Team: FondsEcho. Von links: Dr. Volker Zenk, Gerd Bennewirtz und Peter Gorynski.

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2013 war kein gutes Jahr für die lateinamerikanischen Währungen. Fallende Rohstoffpreise sowie die Aussicht auf wieder steigende Zinsen in den USA sorgten für einen Abwärtstrend, dem sich keine der großen Währungen Südamerikas entziehen konnte. Während der chilenische Peso noch im Dezember auf ein neues Zweijahrestief rutschte und im Handelsjahr 2013 insgesamt 8,6 Prozent einbüßte, verloren der kolumbianische Peso und der peruanische Sol jeweils rund acht Prozent zum US-Dollar. Noch stärker erwischte es jedoch den brasilianischen Real (BRL), der in 2013 über 15,0 Prozent abwertete und damit seinen bereits Ende 2010 begonnenen Abwärtstrend fortsetzte. Seit diese Bewegung ihren Anfang nahm, hat Brasiliens Valuta bereits mehr als 30,0 Prozent ihres Wertes zum US-Dollar verloren. Parallel hierzu verzeichnete das Land, das lange als Liebling vieler Investoren galt, zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt Netto-Kapitalabflüsse. Die Zahlen der brasilianischen Notenbank Bacen zeigen, dass 2013 Gelder in Höhe von umgerechnet 12,3 Milliarden US-Dollar abgezogen wurden.

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Nach der jüngsten Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB), die den EU-Leitzins im November auf ein neues Rekordtief von 0,25 Prozent gedrückt hat, ist es schwieriger denn je geworden, mit EU-Staatsanleihen eine attraktive Rendite zu erwirtschaften. Investoren, die Zinserträge oberhalb der Inflationsrate anstreben und der schleichenden Vermögensentwertung entfliehen wollen, müssen sich im Sektor der Unternehmensanleihen umsehen.

Mit einer moderat erhöhten Risikobereitschaft können im Sektor der „Corporate Bonds“ attraktive Renditen erzielt werden, insbesondere dann, wenn man sich im Cross-Credit-Bereich bewegt. Im sogenannten „Crossover-Spektrum“ sind Unternehmensanleihen angesiedelt, die dem untersten Bereich des Investment-Grade-Ratings zuzuordnen sind, zudem gehören Corporate Bonds aus dem High-Yield-Segment, die dort die höchste Bonität besitzen, in diese Kategorie. Hier sind häufig strukturelle Ineffizienzen zu beobachten, die im Zusammenhang mit den Bewertungen der Ratingagenturen stehen. Anleihen verzeichnen übermäßige Verluste, wenn sie aus dem Investmentbereich herausfallen, oder legen kräftig zu, wenn sie aus dem Hochzinssegment heraufgestuft werden. Der Grund dafür: Große Marktteilnehmer wie Investmentfonds oder Pensionskassen dürfen oft nur Titel mit der höchsten Bonitätseinstufung im Portfolio halten und müssen bei einer Herabstufung die Papiere zwangsläufig abstoßen, selbst wenn sie von den Fundamentaldaten überzeugt sein sollten. Umgekehrt rückt eine Anleihe bei einer Heraufstufung zu „Investment Grade“ in den Fokus zahlreicher Investoren, die sie zuvor aufgrund ihrer Anlagerichtlinien nicht kaufen duften, und legt aufgrund der steigenden Nachfrage oft überproportional zu.

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Die vergangenen Wochen waren nicht einfach für Schwellenländerwährungen. Die Erwartung, US-Notenbankchef Ben Bernanke werde die extrem lockere Geldpolitik der Fed allmählich straffen und eine baldige Zinswende in den USA herbeiführen, setzte am Devisenmarkt besonders die Währungen der Emerging Markets unter Abgabedruck.

In den asiatischen Volkswirtschaften, in Brasilien oder in der Türkei sorgte der Ausblick auf ein Ende der Niedrigzinsphase in den USA für hohe Kapitalabflüsse vorwiegend institutioneller Investoren. Dabei wurden nicht alle Schwellenländer in gleichem Maße von der Entwicklung betroffen. Besonders unter die Räder gerieten Währungen aus Staaten mit einem großen Leistungsbilanzdefizit, die stark von ausländischer Finanzierung abhängig sind. Dazu zählen beispielsweise die Türkei und Indien. Am Bosporus kletterten die Renditen für zehnjährige Staatsanleihen in Lokalwährung auf fast zehn Prozent und damit auf das höchste Niveau seit 2011, zugleich gab die türkische Lira auf ein Allzeittief zum US-Dollar nach. Nicht besser erging es der indischen Rupie, die auf den niedrigsten Stand ihrer Geschichte abrutschte. Währungen wie der brasilianische Real oder die indonesische Rupiah markierten ein Vierjahrestief zum US-Dollar.

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Der Kursrutsch der Schwellenländerwährungen setzt sich Ende August weiter fort und gewinnt zudem an Dynamik. Die indische Rupie ist zum US-Dollar auf den tiefsten Stand ihrer Geschichte gefallen, auch die Währungen von Thailand, Malaysia und Indonesien stehen unter heftigem Abgabedruck. Der Fall von Baht, Ringgit und Rupiah auf neue Dreijahrestiefs geht zum einen auf die immer näher rückende „Zinswende“ in den USA zurück. Steigende Zinsen dürften für viele Schwellenländer die Liquiditätssituation verschlechtern und führen bereits jetzt zum Abzug dort investierter Gelder. Zum anderen sorgt der drohende Militärschlag der USA gegen Syrien für Verunsicherung und treibt Anleger dazu, risikoreichere Investments aufzulösen. Neben den asiatischen Währungen war hiervon die türkische Lira besonders betroffen, die auf ein Rekordtief zu US-Dollar und Euro absackte.

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Um in der aktuellen Niedrigzinsphase erfolgreich am globalen Anleihenmarkt zu agieren und dort attraktive Erträge zu generieren, müssen unterschiedliche Segmente von Rentenpapieren möglichst intelligent kombiniert werden. Zu den wichtigsten Sektoren gehören hier Staatsanleihen, Unternehmensanleihen sowie High-Yield-Titel. Der M&G Optimal Income Fund A EUR (WKN A0MND8, ISIN GB00B1VMCY93) strebt danach, für seine Investoren die bestmögliche Gesamtrendite durch die Kombination dieser unterschiedlichen Sektoren des Rentenmarkts zu generieren und mischt zwecks Renditesteigerung eine geringe Anzahl von Aktien bei. Damit ist der von Richard Woolnough gemanagte Fonds der Kategorie defensiver Mischfonds zuzuordnen: Ein hochgradig flexibler Anleihenfonds, der eine breite Palette von festverzinslichen Vermögenswerten hält und diese mit nach Value-Kriterien ausgewählten Aktientiteln abrundet.

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Das Fortdauern der EU-Währungs- und Finanzkrise lässt viele Investoren weiter einen großen Bogen um Euro-Staatsanleihen machen. Während die Papiere aus den EU-Peripherieländern mit einem zu hohen Risiko behaftet sind, liefern Staatsanleihen aus den EU-Kernstaaten wie Deutschland oder Frankreich keine attraktiven Renditen, erbringen sogar nach Anrechnung der Inflationsrate ein reales Minus. Um trotzdem solide Erträge bei einem vertretbaren Risiko zu erwirtschaften, bieten sich europäische Unternehmensanleihen an. Anleger können hier höhere als die mit Staatsanleihen erzielbaren Renditen erzielen und müssen nicht notwendigerweise das gesteigerte Risiko von High-Yield-Titeln eingehen. Denn auch mit Euro-Unternehmensanleihen von hoher Bonität können attraktive Renditen generiert werden, wie der Robeco Investment Grade Corporate Bonds DH EUR (WKN A0RNKA, ISIN LU0427063705) beweist.

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Mit seiner eigenen Währung und einer äußerst soliden Haushaltspolitik trotzt Norwegen der europäischen Finanz- und Schuldenkrise. Im vergangenen Jahr konnte das Land ein robustes Wirtschaftwachstum von 3,1 Prozent verzeichnen, für 2013 wird von Analysten mit einer moderaten Abschwächung der Wachstumsrate auf 2,5 Prozent kalkuliert. Die Arbeitslosenquote in Norwegen ist mit 3,5 Prozent äußerst niedrig, es herrscht nahezu Vollbeschäftigung. Norwegen überzeugt Investoren besonders durch seine niedrige Staatsverschuldung: Die Schuldenquote in Prozent des BIP war über die letzten drei Jahre konstant rückläufig und wird für 2013 bei lediglich 27,4 Prozent erwartet. Durch die hohen laufenden Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft erwirtschaftet Norwegen einen laufenden Überschuss im Staatshaushalt, der in einem Fonds für zukünftige Generationen angelegt wird.

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