Fonds-Blog-SJB: Mehr. Als Fonds. Kaufen. Von Gerd Bennewirtz.

Das aktuelle SJB Team: FondsEcho. Von links: Dr. Volker Zenk, Gerd Bennewirtz und Peter Gorynski.

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Nicht nur durch die bald anstehenden sportlichen Großereignissen wie die Fußballweltmeisterschaft 2014 sowie die Olympischen Spiele 2016 befindet sich Brasilien im Fokus der Anleger. Die bedeutendste Ökonomie Lateinamerikas hat einen rasanten Aufstieg vom Entwicklungsland zu einer exportstarken und zugleich mit einer konsumfreudigen Mittelschicht aufwartenden Volkswirtschaft hinter sich. Das Bruttoinlandsprodukt ist in den vergangen Jahren kontinuierlich gewachsen und dürfte den Schätzungen des IWF zufolge im laufenden Jahr ein Plus von rund 4,0 Prozent verzeichnen. Da der wirtschaftliche Aufschwung immer breitere Gesellschaftsschichten umfasst, sorgt die zunehmende Inlandsnachfrage für eine stabile Binnenkonjunktur. Zugleich macht sich die brasilianische Volkswirtschaft damit unabhängiger von Exporten und der globalen Konjunkturentwicklung.

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SJB FondsSkyline,Gerd Bennewirtz und Dr. Volker ZenkBrasilien, der bevölkerungsreichste und flächenmäßig größte Staat Südamerikas, bleibt trotz des jüngsten konjunkturellen Dämpfers eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Dafür sorgen Ereignisse wie die Fußball WM 2014 und die Olympischen Spiele 2016, die beide in dem Land mit seinen 192 Millionen Einwohnern ausgetragen werden und jede Menge Investitionen in Tourismus und Infrastruktur mit sich bringen. Aber auch unabhängig davon geht es der Realwirtschaft wie dem Staatshaushalt gut. Brasiliens Volkswirtschaft hat laut OECD 2010 Waren und Dienstleistungen im Wert von 2,0 Billionen US-Dollar erwirtschaftet, wovon bereits 60 Prozent auf den Binnenkonsum zurückgehen. Die starke Exportabhängigkeit des rohstoffreichen Landes wird damit gemildert, was sich in Zeiten eines geringeren globalen Wirtschaftswachstums positiv bemerkbar macht. Aktuell ist das Land die siebtgrößte Volkswirtschaft der Welt und besitzt einen Anteil am weltweiten Bruttoinlandsprodukt von 2,9 Prozent. Die vom IWF für 2011 erwartete Staatsverschuldung Brasiliens liegt bei rund 63,0 Prozent des BIP, die Devisenreserven haben ein Volumen von mehr als 300 Milliarden US-Dollar. Nach einem Wirtschaftswachstum 2010 von +7,50 Prozent wird die brasilianische Wirtschaft in diesem Jahr rund +3,60 Prozent zulegen. Trotz dieser Wachstumsverlangsamung bleiben die langfristigen Perspektiven ausgezeichnet. Ein Markt für Antizykliker?

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