Fonds-Blog-SJB: Mehr. Als Fonds. Kaufen. Von Gerd Bennewirtz.

Das aktuelle SJB Team: FondsEcho. Von links: Dr. Volker Zenk, Gerd Bennewirtz und Peter Gorynski.

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Anleger auf der Suche nach soliden Wirtschaftswachstumszahlen sollten ihren Blick auf die ASEAN-Staaten sowie die asiatischen Frontier-Märkte richten: Der „World Economic Outlook“ des Internationalen Währungsfonds (IWF) vom April 2013 prognostiziert für die ASEAN 5-Staaten im Jahresverlauf ein BIP-Wachstum von 5,9 Prozent nach 6,1 Prozent im Vorjahr. Eine überzeugende Wachstumsdynamik in einer Zeit, in der sich die Wirtschaft der Eurozone weiter in der Rezession befindet (BIP-Prognose des IWF für 2013: -0,3 Prozent). Die Staaten der ASEAN-Region profitieren unter anderem von einer rasanten Urbanisierung, einer wachsenden Binnennachfrage sowie einem anhaltenden Trend zur Verbesserung der Infrastruktur. Hinzu kommt die positive demographische Entwicklung, in deren Rahmen immer mehr junge, gut ausgebildete Arbeiter und Fachkräfte am wachsenden Konsum teilhaben wollen.

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Ausgewählte Schwellenländerwährungen sind in den vergangenen Wochen unter kräftigen Abgabedruck geraten. Besonders stark erwischte es den brasilianischen Real sowie die indische Rupie, die in den letzten drei Monaten -18,6 Prozent bzw. -16,2 Prozent zum Euro einbüßten. Antizyklisch orientierte Investoren, die nach Alternativen zu den mit einer nur minimalen Verzinsung ausgestatteten Unternehmens- und Staatsanleihen guter Bonität aus dem Euroraum suchen und die generell höhere Volatilität einer Anlage in Fremdwährungen nicht scheuen, können sich derzeit langfristig attraktive Einstiegskurse in Anleihenfonds aus dem Emerging-Markets-Bereich sichern. Dem Währungsrisiko stehen dabei gesteigerte Renditechancen durch die höheren Zinskoupons gegenüber, wobei zu bedenken ist, dass viele Schwellenländer mit Blick auf Haushaltsdisziplin und Verschuldungsquote weit bessere Werte als die nur vordergründig soliden Mitgliedsstaaten der Eurozone erreichen.

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Die asiatischen Volkswirtschaften haben sich im laufenden Jahr in einem hohen Maße resistent gegenüber den negativen Auswirkungen der europäischen Finanz- und Währungskrise sowie dem insgesamt schwächeren globalen Konjunkturumfeld gezeigt. Dies liegt auch daran, dass viele Staaten Asiens bedeutsame haushaltspolitische Anreize während der Krisenperiode gesetzt haben, um das eigene Wachstum anzukurbeln.

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SJB FondsSkyline,Gerd Bennewirtz und Dr. Volker ZenkTrotz heftiger Kursschwankungen an den internationalen Börsen sind die Lebensmittelpreise kaum zurückgegangen. Der ausbleibende Preisverfall an den globalen Agrarmärkten signalisiert, dass im Bereich Nahrungsmittel weiter ein stabiles Verhältnis von Nachfrage und Angebot besteht. Denn die meisten fundamentalen Daten und der langfristige Trend sprechen für weitere Preissteigerungen in diesem Segment. Die Gründe liegen auf der Hand: Allein in den vergangenen 50 Jahren hat sich die Pro-Kopf-Ackerfläche halbiert, in den kommenden Jahrzehnten ist angesichts der wachsenden Weltbevölkerung mit einer Fortsetzung dieser Entwicklung zu rechnen. Der steigende Wohlstand in den Entwicklungs- und Schwellenländern sorgt für zusätzliche Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Lebensmitteln, zugleich stellt der Klimawandel die Landwirtschaft vor neue Herausforderungen. Auf dieser Basis werden Nahrungsmittel knapp und begehrt bleiben, so dass sich die Tendenz steigender Preise von Agrarrohstoffen fortsetzen sollte.

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