Fonds-Blog-SJB: Mehr. Als Fonds. Kaufen. Von Gerd Bennewirtz.

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Zwei Jahre, nachdem Brasilien erfolgreich die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 ausgerichtet hat, steht mit den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro für die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas schon das nächste Großereignis auf dem Programm. Bereits im Vorfeld der Fußball-WM hat Brasilien seine Infrastruktur kräftig modernisiert; vor der Olympiade sind weitere Projekte im Straßen- und Schienenverkehr, im Hafen- und Flughafenausbau sowie im Mobilfunk in vollem Gange. Entsprechend groß sind die Hoffnungen auf neue konjunkturelle Impulse für Brasilien, wo die wirtschaftliche Dynamik zuletzt enttäuschte und das Land in die Rezession abgeglitten ist. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der siebtgrößten Volkswirtschaft der Welt wird im laufenden Jahr voraussichtlich ein Minus von -2,8 Prozent verzeichnen, auch für 2016 prognostizieren Ökonomen einen Rückgang von Brasiliens Wirtschaftsleistung in Höhe von -0,8 Prozent.

Kräftig sinkende Rohstoffpreise im Bereich der Hauptexportprodukte Öl, Eisenerz und Soja haben das Land in die Rezession gestürzt, doch hinzu kommen hausgemachte Probleme: Das Haushaltsdefizit ist auf neun Prozent des BIPs angeschwollen und hat den höchsten Wert seit zwanzig Jahren erreicht.

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Das aktuelle SJB Team: FondsEcho. Von links: Dr. Volker Zenk, Gerd Bennewirtz und Peter Gorynski.

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2013 war kein gutes Jahr für die lateinamerikanischen Währungen. Fallende Rohstoffpreise sowie die Aussicht auf wieder steigende Zinsen in den USA sorgten für einen Abwärtstrend, dem sich keine der großen Währungen Südamerikas entziehen konnte. Während der chilenische Peso noch im Dezember auf ein neues Zweijahrestief rutschte und im Handelsjahr 2013 insgesamt 8,6 Prozent einbüßte, verloren der kolumbianische Peso und der peruanische Sol jeweils rund acht Prozent zum US-Dollar. Noch stärker erwischte es jedoch den brasilianischen Real (BRL), der in 2013 über 15,0 Prozent abwertete und damit seinen bereits Ende 2010 begonnenen Abwärtstrend fortsetzte. Seit diese Bewegung ihren Anfang nahm, hat Brasiliens Valuta bereits mehr als 30,0 Prozent ihres Wertes zum US-Dollar verloren. Parallel hierzu verzeichnete das Land, das lange als Liebling vieler Investoren galt, zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt Netto-Kapitalabflüsse. Die Zahlen der brasilianischen Notenbank Bacen zeigen, dass 2013 Gelder in Höhe von umgerechnet 12,3 Milliarden US-Dollar abgezogen wurden.

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Die vergangenen Wochen waren nicht einfach für Schwellenländerwährungen. Die Erwartung, US-Notenbankchef Ben Bernanke werde die extrem lockere Geldpolitik der Fed allmählich straffen und eine baldige Zinswende in den USA herbeiführen, setzte am Devisenmarkt besonders die Währungen der Emerging Markets unter Abgabedruck.

In den asiatischen Volkswirtschaften, in Brasilien oder in der Türkei sorgte der Ausblick auf ein Ende der Niedrigzinsphase in den USA für hohe Kapitalabflüsse vorwiegend institutioneller Investoren. Dabei wurden nicht alle Schwellenländer in gleichem Maße von der Entwicklung betroffen. Besonders unter die Räder gerieten Währungen aus Staaten mit einem großen Leistungsbilanzdefizit, die stark von ausländischer Finanzierung abhängig sind. Dazu zählen beispielsweise die Türkei und Indien. Am Bosporus kletterten die Renditen für zehnjährige Staatsanleihen in Lokalwährung auf fast zehn Prozent und damit auf das höchste Niveau seit 2011, zugleich gab die türkische Lira auf ein Allzeittief zum US-Dollar nach. Nicht besser erging es der indischen Rupie, die auf den niedrigsten Stand ihrer Geschichte abrutschte. Währungen wie der brasilianische Real oder die indonesische Rupiah markierten ein Vierjahrestief zum US-Dollar.

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Ausgewählte Schwellenländerwährungen sind in den vergangenen Wochen unter kräftigen Abgabedruck geraten. Besonders stark erwischte es den brasilianischen Real sowie die indische Rupie, die in den letzten drei Monaten -18,6 Prozent bzw. -16,2 Prozent zum Euro einbüßten. Antizyklisch orientierte Investoren, die nach Alternativen zu den mit einer nur minimalen Verzinsung ausgestatteten Unternehmens- und Staatsanleihen guter Bonität aus dem Euroraum suchen und die generell höhere Volatilität einer Anlage in Fremdwährungen nicht scheuen, können sich derzeit langfristig attraktive Einstiegskurse in Anleihenfonds aus dem Emerging-Markets-Bereich sichern. Dem Währungsrisiko stehen dabei gesteigerte Renditechancen durch die höheren Zinskoupons gegenüber, wobei zu bedenken ist, dass viele Schwellenländer mit Blick auf Haushaltsdisziplin und Verschuldungsquote weit bessere Werte als die nur vordergründig soliden Mitgliedsstaaten der Eurozone erreichen.

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Das Bild vom brasilianischen Aktienmarkt wird bei vielen Investoren nach wie vor von großen Rohstoffkonzernen wie dem Ölförderer Petrobras und dem Eisenerzproduzenten Vale bestimmt, die auch einen Großteil der Indexgewichtung abdecken. Falsch ist diese Einschätzung sicher nicht, denn Brasilien profitiert aufgrund seines Reichtums an Rohstoffen und Bodenschätzen überdurchschnittlich von der weltweiten Nachfragesteigerung in diesem Bereich. Doch das Land wird mittlerweile in ähnlichem Maße durch einen breit gefächerten und dynamischen Industriesektor sowie den zunehmend an Fahrt gewinnenden Binnenkonsum geprägt. In diesem Umfeld kommen vermehrt kleinere und mittlere Unternehmen mit überdurchschnittlichen Wachstumschancen an den Markt, die in einem klassisch aufgestellten Brasilienfonds oft nicht ausreichend berücksichtigt werden.

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Nicht nur durch die bald anstehenden sportlichen Großereignissen wie die Fußballweltmeisterschaft 2014 sowie die Olympischen Spiele 2016 befindet sich Brasilien im Fokus der Anleger. Die bedeutendste Ökonomie Lateinamerikas hat einen rasanten Aufstieg vom Entwicklungsland zu einer exportstarken und zugleich mit einer konsumfreudigen Mittelschicht aufwartenden Volkswirtschaft hinter sich. Das Bruttoinlandsprodukt ist in den vergangen Jahren kontinuierlich gewachsen und dürfte den Schätzungen des IWF zufolge im laufenden Jahr ein Plus von rund 4,0 Prozent verzeichnen. Da der wirtschaftliche Aufschwung immer breitere Gesellschaftsschichten umfasst, sorgt die zunehmende Inlandsnachfrage für eine stabile Binnenkonjunktur. Zugleich macht sich die brasilianische Volkswirtschaft damit unabhängiger von Exporten und der globalen Konjunkturentwicklung.

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Brasilien – die aktuell siebtgrößte Volkswirtschaft der Welt gilt vielen Ökonomen als wirtschaftlicher Musterschüler Lateinamerikas. Das Land zeigt sich trotz globaler konjunktureller Unsicherheit weiter in guter Verfassung, wozu vorwiegend beiträgt, dass der starke Inlandskonsum die Folgen des weltweit gedämpften Wachstums weitgehend abfedert. Die makroökonomische Stabilität ist hoch, das positive wirtschaftliche Umfeld stärkt nachhaltig das Investorenvertrauen. So können die zu erwartenden positiven Impulsen durch die Fußball-WM und die Olympischen Spiele die innere Stärke Brasiliens weiter steigern. SJB. Fonds. Logo.…weiterlesen

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