Fonds-Blog-SJB: Mehr. Als Fonds. Kaufen. Von Gerd Bennewirtz.

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Der Kursrutsch der Schwellenländerwährungen, der durch die Angst der Investoren vor einer baldigen US-Zinswende ausgelöst wurde, ging auch an Lateinamerika nicht spurlos vorbei. Gerade der brasilianische Real, der sich über die letzten Jahre sehr stark gegenüber US-Dollar und Euro gezeigt hatte, musste kräftige Kursverluste hinnehmen.

Doch die jüngste Sitzung der US-Notenbank Fed brachte eine überraschende Wende: Entgegen der Ankündigung, das massive Liquiditätsprogramm zum Jahresende allmählich herunterzufahren und das Volumen der Anleihenkäufe einzudämmen, beließ Fed-Präsident Ben Bernanke alles beim Alten. Die US-Notenbank wird weiterhin jeden Monat rund 85 Milliarden US-Dollar in die Anleihemärkte pumpen und die Politik des billigen Geldes unverändert fortsetzen. Der Salto rückwärts in der Zinspolitik sorgte an den Aktienmärkten für Euphorie. Besonders die Börsen der Schwellenländer, die zuvor überproportional unter Druck geraten waren, legten kräftig zu. Auch die zuvor in Bedrängnis geratenen Emerging-Markets-Währungen vollführten eine Kehrtwende: Der brasilianische Real (BRL) löste sich von seinen Tiefständen und konnte sich bereits rund zehn Prozent von seinem Jahrestief entfernen.

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In Anbetracht der zum Jahresende 2012 hin auf einem erstaunlich hohen Kursniveau verharrenden internationalen Aktienmärkte wächst bei vielen Investoren der Wunsch, die zuletzt aufgelaufenen Kursgewinne zu sichern und ihr Depot insgesamt defensiver aufzustellen. Denn die Schulden- und Finanzkrise innerhalb der Eurozone ist alles andere als beendet, wie die jüngsten Entwicklungen um das weiter mit dem Staatsbankrott kämpfende Griechenland beweisen. Können sich die EU-Institutionen nicht auf neue Hilfen einigen oder steigt gar der Internationale Währungsfonds (IWF) aus dem Hilfsprogramm aus, drohen neue Verwerfungen an den Kapitalmärkten.

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