Fonds-Blog-SJB: Mehr. Als Fonds. Kaufen. Von Gerd Bennewirtz.

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Das aktuelle SJB Team: FondsEcho. Von links: Dr. Volker Zenk, Gerd Bennewirtz und Peter Gorynski.

Die vergangenen Wochen waren nicht einfach für Schwellenländerwährungen. Die Erwartung, US-Notenbankchef Ben Bernanke werde die extrem lockere Geldpolitik der Fed allmählich straffen und eine baldige Zinswende in den USA herbeiführen, setzte am Devisenmarkt besonders die Währungen der Emerging Markets unter Abgabedruck.

In den asiatischen Volkswirtschaften, in Brasilien oder in der Türkei sorgte der Ausblick auf ein Ende der Niedrigzinsphase in den USA für hohe Kapitalabflüsse vorwiegend institutioneller Investoren. Dabei wurden nicht alle Schwellenländer in gleichem Maße von der Entwicklung betroffen. Besonders unter die Räder gerieten Währungen aus Staaten mit einem großen Leistungsbilanzdefizit, die stark von ausländischer Finanzierung abhängig sind. Dazu zählen beispielsweise die Türkei und Indien. Am Bosporus kletterten die Renditen für zehnjährige Staatsanleihen in Lokalwährung auf fast zehn Prozent und damit auf das höchste Niveau seit 2011, zugleich gab die türkische Lira auf ein Allzeittief zum US-Dollar nach. Nicht besser erging es der indischen Rupie, die auf den niedrigsten Stand ihrer Geschichte abrutschte. Währungen wie der brasilianische Real oder die indonesische Rupiah markierten ein Vierjahrestief zum US-Dollar.

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