Fonds-Blog-SJB: Mehr. Als Fonds. Kaufen. Von Gerd Bennewirtz.

Das aktuelle SJB Team: FondsEcho. Von links: Dr. Volker Zenk, Gerd Bennewirtz und Peter Gorynski.

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Der Kursrutsch der Schwellenländerwährungen setzt sich Ende August weiter fort und gewinnt zudem an Dynamik. Die indische Rupie ist zum US-Dollar auf den tiefsten Stand ihrer Geschichte gefallen, auch die Währungen von Thailand, Malaysia und Indonesien stehen unter heftigem Abgabedruck. Der Fall von Baht, Ringgit und Rupiah auf neue Dreijahrestiefs geht zum einen auf die immer näher rückende „Zinswende“ in den USA zurück. Steigende Zinsen dürften für viele Schwellenländer die Liquiditätssituation verschlechtern und führen bereits jetzt zum Abzug dort investierter Gelder. Zum anderen sorgt der drohende Militärschlag der USA gegen Syrien für Verunsicherung und treibt Anleger dazu, risikoreichere Investments aufzulösen. Neben den asiatischen Währungen war hiervon die türkische Lira besonders betroffen, die auf ein Rekordtief zu US-Dollar und Euro absackte.

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Ausgewählte Schwellenländerwährungen sind in den vergangenen Wochen unter kräftigen Abgabedruck geraten. Besonders stark erwischte es den brasilianischen Real sowie die indische Rupie, die in den letzten drei Monaten -18,6 Prozent bzw. -16,2 Prozent zum Euro einbüßten. Antizyklisch orientierte Investoren, die nach Alternativen zu den mit einer nur minimalen Verzinsung ausgestatteten Unternehmens- und Staatsanleihen guter Bonität aus dem Euroraum suchen und die generell höhere Volatilität einer Anlage in Fremdwährungen nicht scheuen, können sich derzeit langfristig attraktive Einstiegskurse in Anleihenfonds aus dem Emerging-Markets-Bereich sichern. Dem Währungsrisiko stehen dabei gesteigerte Renditechancen durch die höheren Zinskoupons gegenüber, wobei zu bedenken ist, dass viele Schwellenländer mit Blick auf Haushaltsdisziplin und Verschuldungsquote weit bessere Werte als die nur vordergründig soliden Mitgliedsstaaten der Eurozone erreichen.

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Den Balkan als Anlageregion haben die wenigsten FondsInvestoren auf ihrem Radarschirm. Allerdings ist das langfristige Kurspotenzial überdurchschnittlich, nachdem die Notierungen seit rund fünf Jahren fast unentwegt gen Süden gelaufen sind. Erste Anzeichen einer Bodenbildung sind sichtbar, seit Jahresbeginn 2013 geht es für die Balkan-Börsen überwiegend bergauf. Neue Aufmerksamkeit erfuhr die Balkan-Region durch den am 1. Juli erfolgten EU-Beitritt Kroatiens. Das Land ist der mittlerweile 28. Mitgliedsstaat der Europäischen Union und wird in Zukunft von einer großen Bandbreite von EU-Hilfsgeldern und Förderprogrammen profitieren können, die die wirtschaftliche Entwicklung des Landes sowie die schleppende Nachfrage ankurbeln dürften. Auch für Serbien, das bislang den EU-Kandidatenstatus innehatte, gibt es gute Neuigkeiten mit Blick auf die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion: Die EU-Gremien haben entschieden, mit dem Land ab Januar 2014 konkrete Beitrittsverhandlungen aufzunehmen mit dem Ziel, Serbien innerhalb von fünf bis zehn Jahren zu einem EU-Mitglied zu machen.

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