Fonds-Blog-SJB: Mehr. Als Fonds. Kaufen. Von Gerd Bennewirtz.

SJB FondsSkyline,Gerd Bennewirtz und Dr. Volker ZenkTrotz der konjunkturellen Eintrübung in den USA sowie der sich wie in Europa verschärfenden Schuldenproblematik gibt es in den in Nordamerika weiter attraktiv bewertete Wachstumsunternehmen. Besonders die Bereiche Informationstechnologie und Gesundheitswesen stechen hier hervor, aber auch Energietitel und Konsumgüterhersteller sind zu nennen. Auf diese amerikanischen Unternehmen mit überdurchschnittlichem Wachstumspotenzial hat sich der Alger American Asset Growth Fund spezialisiert (WKN 986333, ISIN LU0070176184). Der Fonds ist seit dem 19. August 1996 am Markt und investiert in Aktien von US-Unternehmen unterschiedlichster Marktkapitalisierung. FondsManager Patrick Kelly ist der Meinung, dass Unternehmen in Phasen raschen Wandels die besten Anlagechancen bieten. Diese von besonderer Dynamik geprägten Firmen wählt er mit einer Stockpicking-Strategie aus. Die Aktienselektion erfolgt nach dem Bottom-up-Prinzip, wobei die Portfoliostruktur mit Blick auf übergeordnete wirtschaftliche Trends und Entwicklungen durch eine Top-down-Analyse ergänzt wird. Im Zentrum des Fonds steht Kellys Überzeugung, dass sich überdurchschnittliche Anlageergebnisse vor allem mit Investitionen in schnell wachsende Unternehmen realisieren lassen.

 

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SJB FondsSkyline,Gerd Bennewirtz und Dr. Volker ZenkIm Oktober 2011 ging es an den brasilianischen Aktienmärkten nach der jüngsten Durststrecke wieder deutlich aufwärts. Mit einem Plus von +18,1 Prozent erzielte der MSCI Brazil seinen stärksten Monatsgewinn seit Mai 2009. Die Unternehmen der siebtgrößten Volkswirtschaft der Welt profitierten von nachlassenden Sorgen über ein rückläufiges Wirtschaftswachstum in den USA sowie wieder anziehenden Rohstoffpreisen. Stimulierend für die brasilianische Wirtschaft wirkte sich zudem die rasche Leitzinssenkung der Zentralbank aus, die auf die sich abzeichnende konjunkturelle Abkühlung reagierte und die „Selic Rate“ in zwei Schritten auf 11,50 Prozent zurückführte. Positiv zu verzeichnen ist weiterhin der Rückgang der brasilianischen Inflationsrate. Für das Gesamtjahr 2012 wird von Analystenseite nur noch ein Anstieg der Verbraucherpreise von rund 5,50 Prozent erwartet.

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SJB FondsSkyline,Gerd Bennewirtz und Dr. Volker ZenkDie Aktienmärkte Lateinamerikas konnten sich der globalen Entwicklung nicht entziehen und verzeichneten im August und September kräftige Verluste. Belastend wirkten die eingetrübten Aussichten für das globale Wachstum sowie die weiter eskalierende Schuldenkrise in der Eurozone. Der Stimmungsumschwung ließ sich besonders deutlich an der Situation der Landeswährungen ablesen. Der brasilianische Real, aber auch der chilenische Peso verloren mehr als 15,0 Prozent ihres Wertes gegenüber dem US-Dollar. Waren die Zentralbanken Südamerikas vor wenigen Monaten noch besorgt über die übermäßige Stärke ihrer Währungen, die den Export belastete, musste die Notenbank Brasiliens nun sogar am Devisenmarkt intervenieren, um den Real zu stützen. Angesichts nachgebender Inflationsrisiken schwenkte die „Banco Central do Brasil“ zudem auf einen Zinssenkungskurs ein und führte den brasilianischen Leitzins in zwei Schritten von 12,50 auf 11,50 Prozent zurück. Das beherzte Eingreifen der Notenbank begünstigte eine schnelle Stabilisierung, so dass die lateinamerikanischen Aktienmärkte im Oktober bereits wieder ein Plus von +9,3 Prozent erzielen konnten.

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SJB FondsSkyline,Gerd Bennewirtz und Dr. Volker ZenkBrasilien, der bevölkerungsreichste und flächenmäßig größte Staat Südamerikas, bleibt trotz des jüngsten konjunkturellen Dämpfers eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Dafür sorgen Ereignisse wie die Fußball WM 2014 und die Olympischen Spiele 2016, die beide in dem Land mit seinen 192 Millionen Einwohnern ausgetragen werden und jede Menge Investitionen in Tourismus und Infrastruktur mit sich bringen. Aber auch unabhängig davon geht es der Realwirtschaft wie dem Staatshaushalt gut. Brasiliens Volkswirtschaft hat laut OECD 2010 Waren und Dienstleistungen im Wert von 2,0 Billionen US-Dollar erwirtschaftet, wovon bereits 60 Prozent auf den Binnenkonsum zurückgehen. Die starke Exportabhängigkeit des rohstoffreichen Landes wird damit gemildert, was sich in Zeiten eines geringeren globalen Wirtschaftswachstums positiv bemerkbar macht. Aktuell ist das Land die siebtgrößte Volkswirtschaft der Welt und besitzt einen Anteil am weltweiten Bruttoinlandsprodukt von 2,9 Prozent. Die vom IWF für 2011 erwartete Staatsverschuldung Brasiliens liegt bei rund 63,0 Prozent des BIP, die Devisenreserven haben ein Volumen von mehr als 300 Milliarden US-Dollar. Nach einem Wirtschaftswachstum 2010 von +7,50 Prozent wird die brasilianische Wirtschaft in diesem Jahr rund +3,60 Prozent zulegen. Trotz dieser Wachstumsverlangsamung bleiben die langfristigen Perspektiven ausgezeichnet. Ein Markt für Antizykliker?

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